Informationen über Solaranlagen

Wer nicht auf andere, zum Teil teuer zu bezahlenden Strom angewiesen sein möchte, dem bleibt nichts Anderes übrig, als auf Solaranlagen zurück zu greifen und sich eine solche Anlage zu kaufen. Viele wissen jedoch kaum bis gar nichts über dieses wichtige Thema, weshalb an dieser Stelle ein Überblick geschaffen werden soll. Gerade für Laien gibt es nicht viele Informationen, die auch verständlich genug sind, um etwas damit anfangen und sich ein ausreichendes Bild über das Thema Solaranlagen verschaffen zu können. Denn eigentlich ist es ganz einfach zu verstehen zu verstehen, wenn man Begriffe wie zum Beispiel Photovoltaikanlagen und Solarthermie „übersetzt“ und sie erklärt. Dies soll unter anderem hier geschehen, um zu verdeutlichen, wie wichtig Solaranlagen und Solarenergie sind und dass kein Mensch an diesem Thema vorbei gehen kann in einer Zeit, in der Energie immer kostbarer und von Jahr zu Jahr teurer wird.

Kann eine Solaranlage das komplette Stromnetz eines Hauses versorgen?

Wer ausreichend Fläche auf seinem Hausdach oder neben seinem Haus hat, der kann mit einer Solaranlage das komplette Stromnetz eines Hauses versorgen. Hier macht wirklich der Platz es aus, wie viel der Stromversorgung eines Hauses durch eine Solaranlage übernommen werden kann. Doch nur wenige Hausbesitzer schaffen es wirklich, eine so große Solaranlage zu installieren, aus Platzgründen und wegen der Kosten, die diese mit sich bringt. Durch den immer noch großen Verlust von Energie, besonders bei den Flachkollektoren, werden viele Kollektoren benötigt, um ein Haus mit Energie zu versorgen. Deshalb haben nur wenige diese Möglichkeit. Wer aber über die Hälfte seines Energiebedarfs für die Heizung durch den Aufbau einer Solaranlage erzeugen möchte, für den ist dies im Bereich des Möglichen und auch bezahlbar.

Das Für und Wider

Wo es ein Pro, ein Für gibt, da gibt es auch immer ein Contra, ein Wider. Das ist überall so im Leben und auch bei dem Thema Solaranlagen ist dies nicht viel anders. Denn nicht alles ist Himmelhochjauchzend, auch nicht bei den Solaranlagen. Dennoch sollte man als Bilanz von Pro und Contra sehen, dass sicher mehr für Solarenergie spricht als gegen diese Möglichkeit, alternativ Energie zu gewinnen.

Contra Solaranlage

Wo ein Pro ist, ist auch ein Contra. Im Falle der Solarenergie sind die zwei Punkte: Der hohe Platzbedarf, da die Sonnenkollektoren immer noch einen hohen Verlust an Energie haben und dies nur durch größere Anlagen „aufgefangen“ werden kann. Und die hohen Kosten beim Wechsel zum Beispiel einer Heizungsanlage auf Solarthermie. Trotz staatlicher Förderung bleiben immer noch viele Kosten übrig und nicht wenige haben genau dieses Geld nicht, auch wenn sie gerne eine Solaranlage hätten. Doch das Schwarzsehen sollte nicht zu dunkel gehalten werden: Die Forschungen gehen weiter, die Solaranlagen werden besser werden und auch die Kosten werden eines Tages sinken.

Pro Solaranlage

Wer der Umwelt etwas Gutes tun möchte, steigt um auf Solarenergie. Dies ist kein Schlagwort aus den 80er Jahren, sondern die Realität des heutigen Lebens. Die Rohstoffe, die wir zur Herstellung von Energie benötigen, werden immer weniger. Die Umwelt geht den Bach runter, kann man fast drastisch sagen, und wer den Untergang wenigstens ein wenig verlangsamen möchte, der kauft sich eine Solaranlage. Alles was nicht an herkömmlichem Strom verbraucht wird, sondern an Solarstrom, verringert den Ausstoß von CO2, von Kohlendioxid, was in der Folge die Klimaerwärmung eindämmen wird. Jeder kann etwas tun, auch der einzelne Hausbesitzer, in dem er in eine Solaranlage investiert. Es ist eine Investition in die Zukunft. Und auch in den eigenen Geldbeutel, da um einiges weniger an Geld für Strom, Warmwasser und Heizung ausgegeben werden muss.

Thermische Solaranlagen

Wer das Wort thermisch hört, kommt schon fast auf die eigentliche Bedeutung der thermischen Solaranlagen. Hierbei wird die Wärme, welche durch die Solaranlage erzeugt wird, unmittelbar als Wärme genutzt, für die Heizung und / oder für den Bereich des Warmwasser. Je nach dem, für welchen Bereich man die thermische Solaranlage nützen möchte, benötigt man mehr oder weniger Platz für die Sonnenkollektoren. Wer nur Warmwasser haben möchte, der braucht weniger Sonnenkollektoren als wenn der Bereich der Sonnenenergie für die Heizung verwendet werden soll. Beides spart auf alle Fälle Geld, und je mehr Platz man hat, desto mehr Möglichkeiten hat man, sogar in beiden Bereichen, bei der Heizung und beim Warmwasser, herkömmliche Energie zu sparen und sich weitestgehend selbst zu versorgen.

Photovoltaikanlagen

Eine Photovoltaikanlage ist nichts Anderes als ein Sonnenkraftwerk. Hier wird kein Warmwasser oder Wärme für die Heizung erzeugt, sondern die Kraft der Sonne direkt für die Erzeugung von Strom verwendet. Anders als bei den thermischen Solarkraftwerken sind hier keine Zwischenschritte zur Stromerzeugung notwendig. So arbeiten die Photovoltaikanlagen auch anders als herkömmliche Solaranlagen, und es werden Spiegel verwendet oder Solarbatterien, die bei den Solaranlagen, die mit Wärme arbeiten, keine Rolle spielen. Die Photovoltaikanlagen ermöglichen ein autarkes Leben, da sie eine Unabhängigkeit schaffen von den Stromanbietern.

Solarzelle

Durch die Solarzelle geschieht das Wichtige bei der Stromerzeugung mittels einer Solaranlage. Die elektrische Energie wird erzeugt, mittels der Strahlungsenergie der Sonne, und kann direkt verwendet werden. Ein Umweg über die Wärmeerzeugung ist so nicht mehr notwendig. Solarzellen werden auch als photovoltaische Zellen bezeichnet und zeigen damit, dass sie allein dem Zwecke der Stromerzeugung dienen. Die photovoltaische Zellen, die Solarzellen, werden in Photovoltaikanlagen eingesetzt, um dort den Strom zu erzeugen. Eine genauere Erklärung des Begriff Photovoltaik würde an dieser Stelle zu sehr in die Tiefe gehen, da der physikalische Prozess, der hierbei abläuft, sehr aufwändig zu erklären ist. Auch sind die Solarzellen aus den unterschiedlichsten Materialien und in unterschiedlichen Dicken hergestellt.

Solarbatterie

Wer den Strom, den er in einer Photovoltaikanlage erzeugt hat, speichern möchte, der benötigt Solarbatterien. Solarbatterien gibt es in verschiedenen Ausführungen, unter anderem in verschiedenen Entladekapazitäten. Sie sind jedoch noch sehr unbekannt. Wahrscheinlich werden sie in der Zukunft eine größere Rolle spielen, wenn die Forschungen weiter vorangegangen sind.

Ausnutzung der Fläche auf einem Haus oder Gebäude

Je mehr Platz man hat, desto mehr Energie kann man erzeugen. Diese Grundformel gilt für alle Solaranlagen, seien es nun thermische Solaranlagen, thermische Solarkraftwerke oder auch Photovoltaikanlagen. Je größer die angeschaffte Solaranlage ist und je mehr Sonnenkollektoren aufgebaut werden können, umso mehr Energie wird letztendlich durch die eigene Anlage produziert werden. Wichtig ist dabei immer, auf die baulichen Erfordernisse zu achten, die in der Gemeinde oder Stadt, in der man lebt, gelten. Denn wer seine Solaranlage „wild“ baut, kann sonst eine Menge Ärger bekommen mit den Baubehörden seiner Gemeinde oder seines Ortes. Auch sollte man die staatliche Förderung rechtzeitig beantragen, damit auch diese finanziell unterstützend wirken kann beim Kauf und Einbau einer Solaranlage ins eigene Heim oder in das eigene Geschäftsgebäude.

Was bringen Solaranlagen wirklich?

Solaranlagen wurden oft belächelt als Hobby einzelner Umweltschützer. Doch dies waren sie nicht und sind sie nicht. Solaranlagen und Solarenergie sind wichtige Themen, mit denen sich jeder auseinander setzen sollte, um die Möglichkeiten zu sehen, welche diese bieten. Denn wer kann sonst Wärme für seine Heizung und für sein Warmwasser selbst erzeugen? Wer sonst kann Strom erzeugen wenn nicht mittels Solaranlagen, die man sich auf oder neben seinem Haus anbringen lässt. Übrigens arbeiten inzwischen schon Städte und Gemeinden mit Solaranlagen, zum Beispiel bei Parkscheinautomaten. Diese sind als so genannte Inselanlagen völlig unabhängig vom öffentlichen Stromnetz und inzwischen rege in Gebrauch und in ganz Deutschland vertreten.
Gerade das Thema Solarenergie war immer auch ein Thema, das von Kritikern fast zerfetzt wurde, unverständlicherweise muss man hier jedoch sagen. Denn wer die Umwelt von morgen zumindest zum Teil retten möchte, der braucht heute alternative Möglichkeiten der Energieerzeugung. Solarenergie und Solaranlagen sind ein wichtiger Teil davon. Dies hat seit längerem auch schon Vater Staat erkannt, der die Anschaffung einer Solaranlage mit Geldmitteln fördert.

Solarenergie nicht nur für Strom nutzen, sondern auch für die Heizung?

Wer denkt, Solaranlagen wären nur für die Produktion von Strom geschaffen, der irrt sich gewaltig. Gerade das Thema Heizung ist für die Solarenergie ein wichtiges Thema. Die so genannte Solarthermie macht den Hauptteil der Energieerzeugung durch Solaranlagen aus und ist auch der am einfachsten zu installierende Teil der Solaranlagen überhaupt. Deshalb sollte beim Einbau einer neuen Heizungsanlage gleich an eine Solaranlage gedacht werden. Denn gerade die Umstellung von einer herkömmlichen Heizung auf eine Solarheizung ist nicht viel teurer, wenn man sowieso eine neue Heizung einbauen wollte, weil die alte nicht mehr richtig funktioniert. Wer es richtig macht, kann ein großes Stück an Heizkosten sparen, wenn ein Teil der Heizungsenergie über die eigene Solaranlage erzeugt wird. Dies gilt übrigens auch für die Erzeugung von Warmwasser!

Die Kosten des Betriebs einer Solaranlage

Die Kosten für den Betrieb einer Solaranlage sind nicht hoch. Im Gegensatz zur Anschaffung der Anlage für die Erzeugung von Solarenergie fallen hier nicht mehr viele Kosten an. Durch die Langlebigkeit der Anlage sind auch nicht viele Reparaturen nötig, nur sollte die Anlage dann und wann gewartet werden, um sicher zu stellen, dass sie noch reibungslos funktioniert. Deshalb sind die Kosten für den Betrieb sehr niedrig anzusetzen, vor allem im Vergleich zur Ersparnis an Energie, die man sonst beim Energieversorger teuer kaufen müsste.

Ab wann rentiert sich der Kauf einer Solaranlage?

Der Kauf einer Solaranlage rentiert sich eigentlich immer. Egal wie groß die Solaranlage letztlich ist, sie bringt auf Dauer eine Ersparnis an Energiekosten und schont nachhaltig die Umwelt. Natürlich kann auch das große Rechnen beginnen vor dem Kauf einer Solaranlage, jedoch sollte man die ständig steigenden Preise für Strom, Gas, Warmwasser und Fernwärme dann auch mit steigender Tendenz mit einberechnen. Ist-Werte können manchmal nicht sehr viel über den Nutzen einer solchen Anlage aussagen, immens steigende Kosten für Energien, egal welcher Art, sind jedoch auch in der Zukunft zu erwarten.
Vielleicht sollte man einfach nicht nur die Kosten für die Anschaffung sehen, sondern jedes Kilowatt, das man einsparen kann. Dies auf eine wohl lebenslange Haltbarkeit einer Solaranlage umgerechnet, bringt eine Menge an Ersparnis, wenn man sich dies eingehender betrachtet. Denn eines ist sicher: Geld spart man nicht am Anfang, aber über die ganze Dauer der Laufzeit einer Solaranlage, das ist es, was man sehen muss, und nicht nur die Anschaffungskosten der Anlage und die Installationskosten.

Solarstrom

Strom direkt aus der Solaranlage? Ist dies überhaupt möglich, fragen sich so manche, die sich erstmals mit diesem Thema beschäftigen. Viele kennen nur die Erzeugung von Wärme zum Heizen und zur Erhitzung des Wassers im Haus, nicht aber den Solarstrom. Dabei gibt es ihn, den Solarstrom aus der Steckdose. Möglich machen dies die Photovoltaikanlagen, welche die Sonnenenergie direkt auffangen und als Strom an den Haushalt weitergeben. Anders als bei der Solarthermie, die mit der Wärme, aber nicht mit der Energie der Sonnenstrahlen arbeitet, und die so eingefangene Wärme erst in Strom umwandeln muss, ist der Weg bei den Photovoltaikanlagen der direkte Weg zum Strom. So werden Zwischenstufen gespart und die Anlage kann völlig zur Stromerzeugung genutzt werden. Solarstrom wird einer der wesentlichen Standbeine der Erzeugung von Strom in der Zukunft sein, da immer mehr Menschen sich überlegen werden, ob sie den Strom noch teuer beim Erzeuger kaufen oder diesen mittels einer Solarstromanlage, einer Photovoltaikanlage, selbst erzeugen möchten.

Solarthermie

Die Solarthermie ist fast das Hauptgebiet der Solaranlagen und der Solarenergie. Mittels der thermischen Solaranlagen und der thermischen Solarkraftwerken wird die Wärme der Sonne durch Kollektoren aufgefangen. Diese Wärme wird entweder direkt als Wärme genutzt für die Heizung oder für die Erwärmung des Wassers oder wird in Strom umgewandelt für die Stromversorgung eines Gebäudes. Allein durch die Solarthermie kann aufgrund ständig steigender Preise für Fernwärme, Gas und Öl sehr viel Geld eingespart werden in einem Haushalt. Die Solarthermie arbeitet mit dem, was die Sonne direkt abgibt, mit der Wärme. Im Gegensatz dazu arbeiten die Photovoltaikanlagen mit den Sonnenstrahlen und deren Energie. Beides ist in Solaranlagen vertreten und es ist immer wichtig, bereits vor einem Kauf zu wissen, für welche Zwecke und Bereiche man die Solaranlage denn nützen möchte. Möchte man eine reine Stromerzeugung haben, genügt eine Photovoltaikanlage. Möchte man Wärme und Strom haben, sollte man eine thermische Solaranlage kaufen. Wer genügend Platz und finanzielle Mittel hat, kann sich auch beide Anlagen kaufen und damit viel vom eigenen Energiebedarf auch selbst erzeugen.

Herkömmliche Kraftwerke contra Solarenergie

Wer seine Energie auf herkömmlichem Wege bezieht durch die Energieversorger vor Ort oder einen anderen Anbieter von Energie, der bezieht diese Energie meist aus irgendwelchen Kraftwerken. Dies können Atomkraftwerke sein wie auch Wasserkraftwerke und Windkraftwerke. Im Gegensatz zur Solarenergie haben diese Arten der Energieerzeugung jedoch einige Nachteile für Mensch und Umwelt. Der Vorteil fremder Energieversorger ist lediglich der, dass man sich um nichts kümmern muss, auf Dauer spart dies jedoch kein Geld ein, ganz im Gegenteil. Abhängigkeit kostet immer Geld, in diesem Fall sagen die ständig steigenden Preise im Energiesektor alles aus.

Atomenergie contra Solarenergie

„Atomkraft, nein Danke“, so lautet ein Slogan aus den 60er und 70er, der auch heute nichts von seiner Aktualität verloren hat. Wenn man Atomenergie mit Solarenergie vergleicht, wird man nichts für Atomkraft und nichts wider Solarenergie finden. Denn Atomkraft bedeutet nicht nur das Erzeugen von Energie in gefährlichem Gebiet, sondern auch die Entsorgung der Brennstäbe nach ihrer getanen Arbeit im Kernkraftwerk muss vorgenommen werden. Gerade die vielen Störfälle der letzten Zeit haben gezeigt, dass Atomkraftwerke endlich zu den Auslaufmodellen gehören sollten. Auch die krankmachende Wirkung für Kinder, die in der Nähe eines Kernkraftwerkes aufwachsen, spricht ein Übriges. Wer seine Kinder gut aufwachsen sehen möchte, und ein Auge nicht nur für die Gegenwart sondern auch für die Zukunft hat, der baut heute vor, kauft sich eine Solaranlage und stellt seine Energieerzeugung um.

Wasserkraftwerke contra Solarenergie

Wasserkraft wurde immer als Alternative zur Atomkraft gesehen. Dabei sind die Auswirkungen für die Umwelt nicht viel besser, nur eben anders. Wie auch Kernkraftwerke, so sorgen auch Wasserkraftwerke für die Erwärmung des Wassers in Gewässern und Flüssen und schädigen so die Umwelt. Weitere Faktoren werden erst langfristig gemessen und ausgewertet werden können. Solarenergie hingegen verursacht keine Abfälle, keine Altlasten, erwärmt Wasser nicht als Folge der Energieerzeugung sondern zur Nutzung und bringt auch sonst nichts mit sich, was in irgendeiner Weise schädigend für die Umwelt und den Menschen ist. Deshalb ist ein Pro und Contra hier immer als Pro Solarenergie und Contra Wasserkraft zu setzen.

Windkraftwerke contra Solarenergie

Windkraft wird inzwischen als umweltfreundlichsten unter allen Kraftwerken zur Energieerzeugung angesehen. Dennoch ist auch diese Art von Kraftwerk nicht als völlig frei von Störungen und Beeinträchtigungen für den Menschen und die Umwelt anzusehen. So müssen zum Teil die Windkrafträder in der Nähe von Wohnhäusern und in der Nähe von Wohngebieten nachts und tagsüber stundenweise abgestellt werden, da die Belastung der Menschen durch den Lärm nicht gerade ohne ist. Solaranlagen hingegen arbeiten für die Umgebung nicht bemerkbar, sie sind nur eben meist nicht so schön anzusehen, aber wenn interessiert das Aussehen, wenn dafür Energie umweltfreundlich erzeugt werden kann. Denn Solaranlagen sind eine Alternative zu allen herkömmlichen Kraftwerken, egal welcher Art diese sind. Dies gilt sowohl bei dem Nutzen für die Umwelt und für die Gesundheit des Menschen wie auch für die Ersparnis, die man im Laufe der Zeit als Nutzer einer Solaranlage hat.

Die Entwicklung geht weiter

Wer Stillstand sehen möchte, ist bei der Entwicklung im Bereich der Solarenergie völlig verkehrt. Hier wird stets weiter geforscht und nach Verbesserungsmöglichkeiten gesucht. So wird unter anderem daran gearbeitet, dass die Sonnenkollektoren mehr Energie auffangen und zur Umwandlung bereitstellen können. Auch wieder an besseren und größeren Speichermöglichkeiten für Solaranergie gearbeitet, damit diese auch für die dunkleren Monate im Winter nutzbar gemacht werden kann.
Viele verschiedene Instituten und Firmen arbeiten an der Weiterentwicklung der Solaranlagen. Es wird weitergehen mit der Entwicklung, das ist sicher. Gerade in den Zeiten der Preissteigerungen im Energiebereich um zweistellige Prozentbeträge ist langsam ein Umdenken da in Bezug auf die finanzielle Ersparnis, die Solaranlagen mit sich bringen.

Wie sieht es mit der Förderung aus?

Viele Hausbesitzer wissen noch gar nicht, dass sie bei der Anschaffung einer Solaranlage bzw. der Umstellung ihrer Heizungs- und Stromanlage auf Solarenergie staatlich gefördert werden. Der aktuelle Stand der BAFA, des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle ist deshalb hier aufgeführt:

„Fördersätze ab 2007 – Basisförderung

Nach dem vereinfachten Verfahren können für folgende Investitionen Anträge gestellt werden:

Aufgrund des in den ersten Monaten des Jahres 2007 zu beobachtenden Rückgangs der neu in Auftrag gegebenen Vorhaben hat der Bundesumweltminister die Fördersätze der Basisförderung mit Richtlinienänderung vom 25. Juli 2007 linear um 50% angehoben. Die erhöhten Fördersätze gelten für Anträge, die ab dem 02. August 2007 beim BAFA eingegangen sind. Eine Rücknahme oder Stornierung der bereits vor Inkrafttreten dieser Anhebung gestellter Anträge, um durch erneute Antragstellung für dieselbe Maßnahme die Konditionen dieser Richtlinie nutzen zu können, ist nicht möglich.

1. Solarkollektoren für die Warmwasserbereitung:

Die Förderung beträgt 40 Euro (bzw. 60 Euro bei Antragstellung ab dem 02. August 2007) je m² installierter Bruttokollektorfläche, mindestens jedoch 275 Euro (bzw. 412,50 Euro bei Antragstellung ab dem 02. August 2007). Sofern die Anlage größer als 40 m² und nicht im Rahmen der Innovationstatbestände förderbar ist, kann diese mit einem Fördersatz von maximal 40 m² mal 40 Euro Euro (bzw. 40 m² mal 60 Euro bei Antragstellung ab dem 02. August 2007) bezuschusst werden.

2. Solarkollektoren für die kombinierte Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung, für die Bereitstellung von Prozesswärme und zur solaren Kühlung:

Die Förderung beträgt 70 Euro (bzw. 105 Euro bei Antragstellung ab dem 02. August 2007) je m² installierter Bruttokollektorfläche. Sofern die Anlage größer als 40 m² und nicht im Rahmen der Innovationstatbestände förderbar ist, kann diese mit einem Fördersatz von maximal 40 m² mal 70 Euro (bzw. 40 m² mal 105 Euro bei Antragstellung ab dem 02. August 2007) bezuschusst werden.“ (Quelle: www.bafa.de)

Die Stromkosten preschen in die Höhe, wird es Zeit zum Wechsel Richtung Solarstrom?

Schon seit Jahren wird Strom immer teurer. Viele Menschen suchen nach einer Alternative für in Kraftwerken hergestellten Strom, auch aufgrund der hohen Umweltbelastung durch die Erzeugung von Energie. Solarenergie, ob Solarthermie oder Solarstrom, bieten hier gänzlich neue Wege an. Ob für Hausbesitzer mit einem Einfamilienhaus oder für Vermieter mit großen Wohnkomplexen, jeder kann darüber nachdenken, seine Heizungs- oder Stromanlage zumindest zum Teil auf Solarenergie umstellen zu lassen. Denn eines ist sicher: Die Preise für den Einbau von Sonnenkollektoren, seien es nun Flachkollektoren oder Röhrenkollektoren, sind nicht mehr so teuer, wie es früher einmal war. Und durch die staatlichen Förderungsmittel wird auch finanzielle Erleichterung geschaffen, welche die Anschaffung einer Solaranlage mit ermöglichen kann.

Fazit

Wer heute an morgen denkt, denkt auch an die Anschaffung einer Solaranlage. Denn nicht nur dem Menschen selbst und seiner Umwelt bringt diesen einen Nutzen, sondern auch dem eigenen Geldbeutel. Energie ist teuer geworden im Laufe der letzten Jahre, und wird, aufgrund der immer größer werdenden Knappheit, immer teurer werden, dies ist schon jetzt absehbar. Wer sich hingegen eine Solaranlage kauft, und wenn sie nur zur Erzeugung von Warmwasser für den eigenen Bedarf gedacht ist, spart einiges an Geld. Und schont zugleich die Umwelt.
Aufgrund der hohen Lebensdauer einer Solaranlage ist dies nur eine einmalige Anschaffung, Strom und andere Energie von Fremdversorgern hingegen muss immer wieder bezahlt werden, und das zu Preisen, die der Markt vorgibt und die von Jahr zur Jahr steigen.
Solarenergie ist deshalb nicht nur eine Alternativen unter vielen zu den gängigen Formen der Energieerzeugung, sondern derzeit wahrscheinlich DIE Alternative. Und die Forschungen sind nicht am Ende angelangt, ganz im Gegenteil. Es wird stetig weitergeforscht, die Sonnenkollektoren werden verbessert und nachgebessert, so dass sie noch mehr Energie auffangen und zur Nutzung weitergeben können.